|

|
Friedrich der Große, der
Zweite, der Alte Fritz oder Fridericus Rex:
viele Namen für einen Mann, der auch heute noch eine der facettenreichsten
und spannendsten Gestalten der deutschen Geschichte ist.
Er war ruhmreicher Feldherr, begnadeter Komponist, ideenreicher Bauherr,
rebellischer Schriftsteller, romantischer Schöngeist und kompromissloses
Staatsoberhaupt zugleich. Der "olle
Fritz", wie ihn die Berliner und Brandenburger nannten, wurde von
manchen geliebt und von anderen gehaßt, in jedem
Falle aber hoch angesehen. Er galt als erster aufgeklärter Herrscher auf
europäischem Thron, gleich bei Regierungsantritt schaffte er die Folter ab,
sich selbst betrachtete der Philosophen-König als erster Diener seines
Staates und sein Motto war: jeder mag nach seiner Fasson selig werden.
Geboren ist er an einem Sonntag zu Berlin im Jahre 1712, 1740 wurde er König.
Als Friedrich 1786 starb, da nannte man seine Regierungszeit das preußische
Rokoko. Er hatte aus der kleinen Residenzstadt Berlin eine europäische
Metropole gemacht. Der große Friedrich ist heute Vergangenheit, Preußen
ebenfalls. Aber geblieben sind viele Spuren, amüsante Anekdoten, nahezu
vergessene Geschichten und spannende Geheimnisse, die mit Friedrich und der
historischen Mitte Berlins verbunden sind. Nicht nur sein Reiterstandbild auf
dem Prachtboulevard "Unter den Linden" erinnern an den legendären
Preußenkönig, viele Bauwerke, die er in Berlin errichten ließ, wie Oper,
Hedwigs-Kathedrale, Humboldt-Universität und die Kommode, sie stehen noch
heute. Und auch das Schloß zu Berlin, worin er
einst geboren ist, wird in einigen Jahren im äußeren Erscheinungsbild wieder
aufgebaut.
Interessiert? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf !
|